Willingen lieferte wieder alles, was ein echtes Downhill-Wochenende ausmacht: volle Strecke, starke Konkurrenz, wechselnde Bedingungen und eine Top-Atmosphäre rund um das Bike Festival. Auch der RSC Dinslaken war in der Klasse Open Men stark vertreten und zeigte auf der schnellen Strecke am Ettelsberg vollen Einsatz.

Der Trainingsauftakt präsentierte sich sommerlich warm und extrem trocken. Die Strecke war staubig, schnell und durch das große Fahrerfeld stark frequentiert. Für unsere Fahrer ging es vor allem darum, die richtigen Linien zu finden, Bremspunkte zu setzen und sich an die hohe Geschwindigkeit zu gewöhnen. Nach Trainingsende zogen starker Wind und Regen über das Fahrerlager und sorgten für deutlich veränderte Bedingungen.

Am nächsten Morgen war die Strecke zunächst noch leicht feucht, trocknete jedoch schnell wieder ab. Im weiteren Verlauf ähnelten die Bedingungen wieder dem Vortag: viel Staub, hohe Geschwindigkeit und wenig Spielraum für Fehler. Im Seeding Run ging es darum, unter Rennbedingungen sauber durchzukommen und sich eine gute Ausgangslage für das Finale zu sichern.

Zum Finale wurde es noch einmal anspruchsvoll. Kurz vor dem Training setzte Regen ein, wodurch vor allem der mittlere Streckenabschnitt sehr rutschig wurde. Später trocknete die Strecke wieder an, sodass sich die Fahrer ständig auf wechselnde Gripverhältnisse einstellen mussten. Im Rennlauf kamen Justus Schütz, Rico Schreiber und Eric Vier jeweils sauber durch und konnten ihre Läufe ohne größere Fehler ins Ziel bringen. Philip Kuhlmann verbremste sich im oberen Streckenabschnitt ordentlich, kam von der Strecke ab und konnte einen Sturz nur knapp verhindern.

Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Justus Schütz: Bei seinem ersten Rennen überhaupt zeigte er eine beeindruckend abgeklärte Fahrt und wirkte auf der anspruchsvollen Strecke deutlich routinierter, als man es von einem Renn-Debüt erwarten würde.

Die Ergebnisse unserer Fahrer in der Klasse Open Men:

  • Justus Schütz – Platz 24, 2:20.485 min
  • Rico Schreiber – Platz 33, 2:24.997 min
  • Eric Vier – Platz 44, 2:27.368 min
  • Philip Kuhlmann – Platz 50, 2:31.922 min

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