Auch in diesem Jahr starteten die Happy Trail Friends aus Witten Anfang Mai in die Rennsaison und veranstalteten auf der vereinseigenen Strecke am Kohlensiepen ein Zeitfahren, an dem auch vier Fahrer des Radsportclubs Dinslaken teilnahmen. Anders als bei einem richtigen Downhill- oder Endurorennen konnten die Teilnehmer nach einem Trackwalk und Trainingsläufen so viele gezeitete Abfahren machen, wie sie in 4 Stunden schaffen. Neben den üblichen Klassen gab es auch einen Kinder Wettbewerb und eine E-Bike Wertung, perfekt um neben unseren aktiven Rennfahrern auch mit dem Nachwuchs, Renn-Einsteigern und auch den „alten Herren“ an den Start zu gehen. Leider ging die Erkältungswelle um und dazu hat die ein oder andere Verletzung dazu geführt dass von ursprünglich 11 gemeldeten RSC-Fahrern nur Philip Kuhlmann, Ricardo Ohligs, Martin Hauschild und David Untervoßbeck antreten konnten.

Neben der Strecke wurde mit Currywurst, Kuchen und Kaltgetränken für das leibliche Wohl sowie einer Hüpfburg für die Kinder, Musik und allem was Krach macht zum Anfeuern für gute Stimmung gesorgt.

Philip ist mit seinem neuen Downhillbike gestartet, auf der eher tretlastigen Strecke nicht die beste Wahl, aber für unsere Gravel-Rakete nach entspannter 100km Tour am Vortag trotzdem kein Problem: Er fuhr mit einer Zeit von 1:36.04 die RSC interne Bestzeit und konnte damit einen starken Platz 25 bei den Männern zu belegen.

Als kleine Prämiere für die Fahrer des RSC wurde erstmalig auch mit dem E-Bike angetreten. Hier zeigte Ricardo der erst in seine zweite Rennsaison startet, dass sich sein Trainingseifer auszahlt und lieferte mit 1:58.58 und Platz 18 ein solides Ergebnis.

Martin der eigentlich nur so zum Spaß mal mitfahren wollte weil er seinen Sohn angemeldet hatte, kam mit der extra für das Zeitfahren alternativ abgesteckten und durch den Regen der Vortage teilweise extrem schmierigen Strecke nach und nach immer bessere zurecht und hat sich am Ende der vier Stunden mit einer Zeit von 1:44.15 und Platz 10 selbst etwas überrascht.

David hatte sein Trikot eigentlich schon an den Nagel gehängt, war die letzten Jahre bei den Rennen neben der Strecke als Line-Coach aktiv und durch den Ausfall der Schützlinge unerwartet ohne richtige Aufgabe vor Ort. Aber da man Radfahren nicht verlernt und die richtige Linienwahl essenziell wichtig ist um die entscheidenden Sekunden raus zu holen, wurden verschiedene Linien kurzerhand selbst ausprobiert. So fand er nach den ersten vorsichtigen Abfahrten auch schnell wieder seinen Flow und sich mit 1:39.15 und Platz 7 unerwartet weit oben in der Ergebnisliste.

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